2014 183310kZu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Inklusion-der richtige Bildungsweg?“ hatte die CDA und die Frauenunion - Brühl eingeladen. Mehr als 50 Personen waren am Vortrag des für diese Frage zuständigen Dezernenten des Rhein-Erft-Kreises, Anton Josef Cremer, interessiert.
(Foto: v.l.: Eva-Maria Reiwer, Anton-Josef Cremer, Ralf Weidenbach)

Die UN- Menschenrechtskonvention für Menschen mit Behinderung ist 2006 verabschiedet und 2008 in Kraft getreten und gilt seit 2009 auch für die Bundesrepublik Deutschland.  Cremer erklärte, dass sie enorme Auswirkungen für alt und jung in allen Lebenslagen bedeuten. Neben allen anderen Lebensbereichen 

sollen z.B. in den Regelschulen die Voraussetzungen geschaffen werden, dass behinderte und nichtbehinderte Schüler gemeinsam unterrichtet werden können.

Damit dies im Regelschulbetrieb gewährleistet werden kann, sind noch große Anstrengungen im räumlichen sowie im personellen Bereich erforderlich. Förderschulen für behinderte Schüler haben weiterhin Bestand, müssen aber nach dem Gesetzgeber eine Größe von mindestens 144 Schülerinnen und Schülern haben. Diese Forderung  kann von den meisten Förderschulen im Rhein-Erft-Kreis nicht erfüllt werden. Sie müssen daher voraussichtlich aufgelöst und zu größeren, homogenen und den Vorschriften entsprechenden Einheiten zusammengefasst werden. „Hier liegt ein schwieriger Prozess vor uns!“, so Cremer. Hinzu kommt, dass auf Grund der demographischen Entwicklung noch viele Änderungen in der Schullandschaft zwangsläufig zu erwarten sind.

Die Diskussion der zahlreichen Anwesenden aus dem schulischen Bereich zeigte, dass es noch große Bedenken gibt, ob die jetzigen Vorgaben des Gesetzgebers bezüglich der Förderschulen auch zu den gewünschten Zielen führen werden.

 

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Neujahrsempfang 19:00 Uhr im LopLop-Garten Max-Ernst-Gymnasium

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